Henning Lippel

Der Keyboarder und Sänger von Fozzybear im Interview:

Redaktion: Wie bist Du zur Musik gekommen?
Henning: Wie so oft – mit 6 wurde ich zur Blockflöte verdonnert. Später dann Musiktheorie, klassische Querflöte, Gesang, Chor. Das mache ich auch bis heute manchmal noch. Ab 16 habe ich dann in Bands aller Art (außer Jazz) gespielt.

Redaktion: Welche Musiker und Bands haben Dich in Deiner Anfangszeit maßgeblich beeinflusst?
Henning: Keine Ahnung – alles und nichts. Eine Zeit lang viel Rock (Depp Purple, Led Zeppelin & Co.), danach war lange Zeit Supertramp mein Favorit. Aber eigentlich war und bin ich für alles offen, überigens auch gerne Klassik, aber kein Jazz!

Redaktion: Seit wann bist Du bei Fozzybear?
Henning: 1.12.1998

Redaktion: Was hat Dich zu Fozzybear geführt?
Henning: Ich war vom ersten Tag an dabei. Tom (Fozzybear) und Frank, unser alter Gitarrist haben Ende 1998 Leute für eine Cover-Band gesucht und mich gefunden.

Redaktion: Was macht die Band Fozzybear für Dich aus?
Henning: Erstmal meine Bandkollegen(in), alles nette Menschen. Die Vielseitigkeit der Songauswahl. Das technische Gefummel an der Workstation (Rösi, ich krieg Dich noch ;-), und dann der dreistimmige Power-Gesang, mein liebstes Steckenpferd.

Redaktion: Wo liegt der Reiz die Hits bekannter Künstler zu interpretieren?
Henning: Ich habe lange Zeit viel eigenes gemacht. Aber der Spaß auf der Bühne, wenn vor einem die Köpfe toben, kam dann erst mit dem covern. Und solange die Auswahl auch meinen Geschmack überwiegend trifft, ist alles gut.

Redaktion: Was kann ich erwarten, wenn das Licht angeht und Fozzybear die Bühne betritt?
Henning: FUN-COVER-ROCK und POP VOM FEINSTEN – mit erheblichem Spaßfaktor.

Redaktion: Nun möchte ich noch auf Dein Equipment zu sprechen kommen! Was setzt Du live und im Proberaum ein und warum?
Henning: Zunächst mein Flagschiff, ein Yamaha MOTIF XF7, gerade neu angeschafft und mit viel Liebe und noch viel mehr Aufwand auf Fozzybear getrimmt. Das Teil ist einfach genial. Dann wäre da noch der Roland JX-8P, ein 6-stimmiger Syntheziser aus den 80ern. Den würde ich für kein Geld der Welt jemals verhökern. Diese warmen Sounds, Chöre ….
Ein digitales Head-Set-Mikrofon von Shure für meinen Gesang.
Ein Keyboard-Mischpult Behringer XR18 mit Laptop-Steuerung.

Und ganz wichtig: Ein iPad für die Steuerung unseres drahtlosen Behringer X32-Pults mit seinen unzähligen Monitorwegen. Monitorsound auf der Bühne wird bei uns von den Musikern selber live gesteuert.

Redaktion: Nenne uns bitte zum Ende des Interviews Deine 5 Alben für die einsame Insel (@Digital Natives: Alben = CDs = mp3s)
Henning: Ich habe ja schon erwähnt, dass ich eigentlich fast alles höre. Seit einiger Zeit höre ich gerne Runrig und die Solo-Gigs von Rodger Hudson haben es mir auch angetan. Aber wie gesagt …

Redaktion: Vielen Dank für das nette Gespräch!
Henning: Gerne.