Stefan Nilgen

Der Bassist von Fozzybear im Interview:

Redaktion: Wie bist Du zur Musik gekommen?
Stefan: Ich habe durch äußere Einflüsse schon früh viel Rockmusik gehört. Das hat mich sehr geprägt.
Als ich dann Sex, Drugs & Rock N Roll wollte, musste ich halt ein Instrument lernen.

Redaktion: Welche Musiker und Bands haben Dich in Deiner Anfangszeit maßgeblich beeinflusst?
Stefan: Ich komme aus dem Hard Rock Bereich und habe mit Bands wie Rainbow und Whitesnake angefangen. Damit habe ich die klassischen Rockbassisten wie Jimmy Bain, Roger Glover kennen und lieben gelernt.
Den größten Einfluss am Anfang hatten aber sicher Iron Maiden mit Steve Harris am Bass.
In späteren Jahren kamen dann Leute wie Lee Sklar oder Werner Kopal mit ihrem überaus banddienlichem Spiel dazu.

Redaktion: Seit wann bist Du bei Fozzybear?
Stefan: Seit Februar 2016

Redaktion: Was hat Dich zu Fozzybear geführt?
Stefan: Ein Anruf von Tommi Binke. Eigentlich sollte ich nur einen Aushilfsjob spielen. Aber irgendwie bin ich dann in der Band kleben geblieben.

Redaktion: Was macht die Band Fozzybear für dich aus?
Stefan: Die Bandbreite der Songs und der damit verbunden Partyfaktor für das Publikum. Außerdem habe ich den Eindruck, daß die Band gut strukturiert und kein Chaotenhaufen ist.

Redaktion: Wo liegt der Reiz die Hits bekannter Künstler zu interpretieren?
Stefan: Wenn man es gut machen will, muss man sich mit den Songs und verschiedenen Stilen auseinander setzen. Das finde ich als Musiker interessant. Natürlich ist es auch deutlich einfacher mit Coversongs ein interessiertes Auditorium zu erreichen.

Redaktion: Was kann ich erwarten, wenn das Licht angeht und Fozzybear die Bühne betritt?
Stefan: Eine Band die den Fun den die Musiker selbst haben auf die Zuschauer überträgt.

Nun möchte ich noch auf Dein Equipment zu sprechen kommen! Was setzt Du live und im Proberaum ein und warum?
Stefan: Bei Fozzy bevorzugt den Music Man Stingray four String, weil er am besten zum vielseitigen Programm passt. Ich habe aber auch noch Instrumente von Fender, Warwick und Gretsch die bei anderen Gelegenheiten zum Einsatz kommen.
Beim Verstärker bin ich seit kurzem im Besitz eines MarkBass Combo. Der ist Soundmässig ein Schwergwicht aber sehr leicht und Rückenschonend.

Redaktion: Nenne uns bitte zum Ende des Interviews Deine 5 Alben für die einsame Insel (@Digital Natives: Alben = CDs = mp3s)
Stefan: Das ist bei meiner CD Sammlung eine schwierige Frage
Iron Maiden – Powerslave
Whitesnake – Slide it in
Bap – Das Märchen vom gezogenen Stecker
The Who – Quadrophenia
Udo Lindenberg – Stark wie zwei Live
oder so ähnlich.
Eigentlich gibt es nicht DIE fünf Alben. Das müssten deutlich mehr sein.

Redaktion: Vielen Dank für das nette Gespräch!
Stefan: Danke auch. Schöne jroos un bis dehmnäx