Stefan Nilgen, Bass

 

Der Bassist von Fozzybear im Interview:

Redaktion: Wie bist Du zur Musik gekommen?
Stefan: Zu Hause wurde immer viel Musik gehört. Durch meine Familie und mein Umfeld bin ich schon sehr früh zur Rockmusik gekommen. Der Griff zu Bruders Gitarre war fast automatisch und im alter von 17 Jahren habe ich dann autodidaktisch auf den Bass gewechselt und bin dabei geblieben.

Redaktion: Welche Musiker und Bands haben Dich in Deiner Anfangszeit maßgeblich beeinflusst?

Stefan: Prägend waren die klassischen Hardrockbands wie Rainbow, Deep Purple, Whitesnake mit Bassisten wie z.B: Jimmy Bain, Bob Daisly und Roger Glover.

Iron Maiden’s Steve Harris war aber am Anfang sicher DER wichtigste Einfluss der mich zum Bass gebracht hat. Heute mag ich sehr gerne die banddienlichen Bassisten wie z.B. Lee Sklar oder Pino Palladino. Die andern aber auch noch. Und gerne laut 

Redaktion: Seit wann bist Du bei Fozzybear?
Stefan: Von Februar 2016 bis März 2018 war meine erste Fozzybear Zeit.

Ich bin nach ca. einjähriger Auszeit im April 2019 wieder zur Bärenbande zurück.

Jetzt bin ich gekommen um zu bleiben.

Redaktion: Was hat Dich zu Fozzybear geführt?

Stefan: Ursprünglich hat mich der langjährige Drummer Tommy Binke in die Band geholt. Für die Rückkehr stimmte einfach das Timing. Fozzybear suchte unerwartet einen neuen Bassmann und ich hatte nach der von mir gewollten Auszeit wieder Lust und Zeit.

Redaktion: Was macht die Band Fozzybear für dich aus?

Stefan: Die Truppe ist schlicht und einfach nett. Und außerdem auch noch gut organisiert. Es macht einfach Spass mit diesen Leuten Musik zu machen.

Redaktion: Wo liegt der Reiz die Hits bekannter Künstler zu interpretieren?

Stefan: Man kann sich in unterschiedlichen Stilen ausprobieren und sich musikalisch entsprechend weiterentwickeln. Der unbestrittene Vorteil ist auch, daß es einfacher ist die Menschen mit bekannten Hits zu begeistern als eigene Songs zu komponieren und zu vermarkten. Das hat wiederum seinen eigenen aber ganz anderen Reiz. Das habe ich auch lange gemacht. Philosophische Grundsatzdiskussionen unter Musikern führen diesbezüglich zu nichts. Ich sehe es ganz einfach: Beides hat seine Berechtigung!

Redaktion: Was kann ich erwarten, wenn das Licht angeht und Fozzybear die Bühne betritt?

Stefan: Eine Band die den Spass, den sie selbst hat, auf das Publikum überträgt.

Nun möchte ich noch auf Dein Equipment zu sprechen kommen! Was setzt Du live und im Proberaum ein und warum?

Stefan: Ich bin kein „Gear Head“ und beschränke mich eigentlich nur auf das nötigste.

Mein Hauptbass ist ein Music Man Sting Ray Four String. In mehr als 30 Jahren haben sich noch zwei bis drei andere Bässe von Fender, Warwick und Gretsch angesammelt.

Als Amp nutze ich einen handlichen Mark Bass Kombo mit 500 Watt sowohl im Proberaum als auch auf der Bühne.

Redaktion: Nenne uns bitte zum Ende des Interviews Deine 5 Alben für die einsame Insel (@Digital Natives: Alben = CDs = mp3s)

Stefan: Das ist die schwierigste Frage von allen. Let’s try it

Iron Maiden – Powerslave

Bap – Das Märchen vom gezogenen Stecker

Whitesnake- Live in the Heart oft he City (1980)

Udo Lindenberg – Stark wie Zwei Live

Savatage – Gutter Ballet

Redaktion: Vielen Dank für das nette Gespräch!

Stefan: Ich Danke! Rock on !